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Als Revolution des Abtrünnigen (oder auch Usurpation des Parricidas, Garcias Aufstieg etc. bekannt) wird eine der wichtigsten Perioden in der Geschichte Fernlandes bezeichnet. Im Grunde wird damit die von Oswald Garcia geführte Revolution gegen den böhmischen Staatschef Martin Ebersmann und die anschließende Machtergreifung von diesem bezeichnet.

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Anlässe Bearbeiten

Unter dem Regenten Martin Ebersmann durchlebte Böhmen anfangs eine Regierung mit teils autoritären Zügen, die jedoch zunächst weitgehend freiheitlich eingestellt war. Allerdings strebte Ebersmann das Ziel an, die beste Wirtschaft ganz Fernlandes zu schaffen, die niemand je toppen könnte. Dieser Wahn nach Perfektion seinerseits brachte ihn dazu, die bürgerliche Freiheit weit einzuschränken und neue Gesetze zu formulieren, die die Einwohner Böhmens dazu zwingen sollten, harte Arbeit zu vollführen.

So umfasste sein Programm folgende Punkte:

  • Radikale Erhöhung der gesetzlichen Arbeitszeiten (Minimum: 15 Stunden am Tag)
  • Radikale Verringerung der gesetzlichen Feiertage und Freizeit (Selbst Sonntags musste gearbeitet werden)
  • Erhöhung der Steuern und der Abgaben
  • Arbeitseinteilung bei Arbeitslosen und Menschen/Schagbaren, die keinen "wirtschaftlich wertvollen" Beruf hatten (so musste z.B ein Selbstständiger einen Berufswechsel in die Fließbandarbeit vollziehen, falls seine Arbeit in den Augen Ebersmanns nicht wertvoll genug war)
  • Strengere Gesetze bei Fernbleiben der Arbeit (so galt z.B eine mittelschwere Krankheit oder Verlust in der Familie nicht als Grund, der Arbeit fernzubleiben)
  • Viel strengere Arbeitsbedingugen und Überwachung der Arbeit
  • Strengere Sanktionen bei zivilen Ungehorsam
  • Eindämmung der Meinungsfreiheit

Diese Punkte sorgten für einen Furor unter den Bürgern, die durch diese Bedingungen psychisch und physisch gefoltert wurden. Zwar wurde Böhmen kurzerhand wirklich das Land mit der besten Wirtschaft, schaffte sich jedoch paradoxerweise ein enormes Budgetdefizit, was auf zu hohe Staatsausgaben für Fabriken, Einrichtungen und Geräte zurückzuführen war. So wurden die Arbeitsbedingungen noch viel strenger, wodurch die Böhmer gar wie Sklaven behandelt wurden und die Polizei/das Heer übten immer wieder gewaltsame Ausschreitungen.

Folgende Anlässe waren entscheidend für den Ausbruch der Revolution:

  • Steigende Armut unter der Bevölkerung
  • unmenschliche Behandlung durch Arbeitgeber und staatliche Organe
  • katastrophale Wirtschaftslage, trotz scheinbarer "goldener Wirtschaft"
  • unmenschliche Strafen und Sanktionen seitens des Staates
  • fehlende Meinungsfreiheit
  • Unterdrückung

Verlauf Bearbeiten

Wer genau zur Revolution anstiftete ist nicht bekannt, doch es wird angenommen, dass zahlreiche Untergrundorganisationen, die sich im Geheimen verbündeten, um Ebersmann zu stürzen, die Rebellion starteten. Immer mehr sprach sich herum, dass ein Aufstand im Gange war, und so leisteten immer mehr Bürger und Bürgerinnen Widerstand. Ebersmann setzte auf erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und ließ mehr Sanktionen verhängen und sogar Aufständische erschießen. Der Widerstand formierte sich langsam und wurde mit der Zeit immer gewaltiger.

Schließlich kam auch Oswald Garcia in Kontakt mit böhmischen Aufständischen. Er war ein einfacher Bürger mit gerade mal zwanzig Jahren, der eine tiefe Liebe zu Böhmen empfand, jedoch Ebersmanns Regime verachtete. Bedingt durch seine Rednergabe, seine gute Rhetorik, seine Dominanz, sein Charisma und sein Alpha-Gen schaffte er es schnell, sich in den Reihen der Widerstandskämpfer zu etablieren und wurde gar zu dem Anführer der Revolte. Dadurch wurde sein mediales Echo auch immer größer; er wurde in Medien und Popkultur entweder als Teufel oder als Held bezeichnet.

Als vernichtenden Schlag gegen das Ebersmann Regime zündete er in einer Nacht mit zahlreichen Verbündeten das böhmische Parlament an, welches zu einem großen Teil in Flammen aufging. Der Runde Tisch jedoch blieb von den Flammen verschont. Garcia wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und in eine Zelle gesteckt. In dieser Zelle machte er als seine Zellennachbarn Dustin McCruz, Collin Allington und Rene Jaimes aus, mit denen er sich über die Gitterstäbe unterhalten konnte. Schnell freundete er sich mit den drei intelligenten und durchtriebenen Herrschaften an und entdeckte in jeweils einem von ihnen ein besonderes Talent: Rene Jaimes war ein Stratege und Taktiker, der kreative Ideen hatte und brilliante Vorschläge bezüglich Politik brachte. McCruz war ein guter Rhetoriker, Menschenkenner und Manipulant, der alles und jeden lenken konnte. Collin Allington war ein militärisches Genie und ein wahrer Fachmann auf diesem Gebiet, der darüber hinaus noch eine gigantische Dominanz ausstrahlte.

Sie gründeten nach Stunden der Diskussion über Staatstheorie, Rechtswesen, politischer Strategie und Krieg noch im Gefängnis die Freie Partei Böhmens (FPB), die für Globalisierung, Liberalismus und Freiheit stehen sollte. Per Entscheid wurde Garcia zu deren Führer gewählt. Erwin Bloomfield, ein hoher und alter General des Reichsheeres besuchte die vier Mannen öfters und fing damit an, Oswald Garcia zu bewundern. Er verstand seine Ideologie, bewunderte seinen Patriotismus und seine Entschlossenheit. Bloomfield lies die vier Herren aus der Haft befreien, damit diese ihrer drohenden Todesstrafe entgehen konnten.

Nun holte Garcia zum vernichtenden Schlag gegen Ebersmann aus und stürmte, nach einer Ewigkeiten der Rebellion, Ebersmanns Palast. Der Widerstand war inzwischen so enorm, dass sich dieser geschlagen geben musste. Ebersmann wurde von Garcia in der Öffentlichkeit hingerichtet. Auf diesen Mord basiert auch Garcias Spitzname "Parricida", was aus dem Lateinischen stammt und übersetzt so viel wie "Vatermörder" heißen sollte. Ebersmann war quasi "Vater Staat", und mit dieser Aktion tötete der "Abtrünnige Barkier" (Garcia wurde in Barkien geboren) diesen Vater.

Ernennung Garcias zum Alleinherrscher und Regenten Böhmens Bearbeiten

Nachdem Ebersmann starb, schloss sich das Militär unter Bloomfield umgehend Garcia an. Dieser erklärte sich schnell schon zum neuen Regenten Böhmens, ließ die FPB zu einer echten Partei werden und machte viele seiner Freunde aus dem Widerstand zu ranghohen Politikern und Militärs. So setzte er Allington als Verteidigungsminister, McCruz als Minister für Volksaufklärung und Propaganda und Jaimes als Stellvertreter und Chefideologen des Reiches ein. Weiters adoptierte er Timothy Brander, einen jungen, einsamen Mann, den er im Laufe der Revolution kennen lernte und machte ihn zum Rüstungsminister. Weiters setzte Garcia alles in die Tat um, was er mit seinen Freunden im Gefängnis geplant hatte. Der Sicherheitsdienst als paramilitärische Organisation, die das Volk unter Kontrolle und Sicherheit halten sollte, wurde ins Leben gerufen, deren Anführer Walther Sterling wurde. Peter Garcia, der jüngere Bruder des Regenten, wurde als ranghohes Mitglied dieses Verbandes eingesetzt.

Von Zeit zu Zeit jedoch verwandelte sich auch Garcias Herrschaft in eine totalitäre, diktatorische und unterdrückende, was auf seinen Größenwahn zurückzuführen war. Der von ihm kurz nach der Machtübernahme gestartete Angriffskrieg gegen Barkien war der erste Schritt zum vollkommenen Chaos - und zur zweiten Revolution.

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